Häufige Fragen


Link zu den zusammengefassten FAQs der Phase 3

Verfahren

Ja, alle Meinungen und Beiträge können auf der Plattform auch anonym abgegeben werden. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten:

  • 1. Sie geben Meinungen und Beiträge ohne Registrierung als "Gast" ab und bleiben anonym. Nicht nutzen können Sie in diesem Fall die Bewertungsfunktion.
  • 2. Sie registrieren sich mit einem Pseudonym und E-Mail-Adresse (in diesem Fall können Sie zusätzlich die Bewertungsfunktion nutzen). Zur Verwendung der Registrierungsdaten und zur Nutzung von Cookies lesen Sie bitte die Angaben unter Datenschutz.

Bei der Diskussion um den Bau der Stadtstraße als Ersatz für die kaputte Hochstraße Nord haben Bürgerinnen und Bürger der Stadtverwaltung viele Hinweise mit auf den Weg gegeben: mehr Aufenthaltsqualität, nachvollziehbare und sichere Wege, mehr Grün, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Stadtverwaltung hat die Hinweise aus der Bürgerschaft gebündelt und zusammen mit den Aufträgen aus der Politik in einen Aufgabenkatalog für die Büros gepackt. Diese wurden gebeten, Vorschläge und Ideen für eine Gesamtstrategie sowie für einzelne wichtige Orte und Plätze, so genannte Lupen, zu entwickeln. All dies steht nun zur Diskussion.

Bürgerinnen und Bürger können sich bis 13. Juni 2016 intensiv über alle Planungsideen informieren, Anregungen und Hinweise geben sowie Fragen stellen. Auf dieser Plattform gibt es einen ausführlichen Informationsbereich. Hier findet man Beschreibungen zu den Planungsansätzen sowie Bilder und Grafiken. Im Dialogbereich können interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Hinweise geben und der Verwaltung sagen, welche Planungskonzepte als nachvollziehbar empfunden werden und weiter verfolgt werden sollen. Hier können auch Fragen zu den Konzepten und Ideen gestellt werden, die von den Fachplanern gerne beantwortet werden. Der Aufbau der Internetplattform orientiert am bisherigen strukturierten Verfahren zur Bürgerbeteiligung.

Wer nicht das Internet nutzen möchte, kann sich in einer sehr anschaulichen Ausstellung im Rathaus informieren und schriftlich Anregungen und Hinweise zu den Planungsideen geben. Die Ausstellung ist ab 25. Mai in der Rathaus-Galerie im ersten Obergeschoß des Rathauses zu sehen. Auch hier endet die Beteiligungsphase am 13. Juni. Die Ausstellung bleibt jedoch noch bis Anfang Juli öffentlich zugänglich.

Wer sich vor Ort ein Bild machen möchte, kann sich zu einem der geführten City-West-Spaziergänge anmelden. Termine sind am 2. Juni, 13 bis 15 Uhr, und am 9. Juni, 16 bis 18 Uhr. Die Spaziergänge führen wahlweise durch das östliche oder das westliche Gebiet von City West. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bittet die Stadtverwaltung um Anmeldung mit Namen und Kontaktdaten beim Bereich Öffentlichkeitsarbeit unter Telefonnummer 0621 504-3013 oder per Mail an pressestelle@ludwigshafen.de.

Die beauftragten Büros haben sich konkret mit den folgenden Fragestellungen befasst: Wie wird das Stadtquartier City West attraktiv für alle Menschen, die dort wohnen, arbeiten oder einkaufen? Wie kann die Stadtstraße begrünt werden? Wie könnten öffentliche Plätze künftig aussehen?

Beauftragt wurden Büros, die auf Landschafts- und Stadtplanung spezialisiert sind. Teilnehmende Büros sind (in alphabetischer Reihenfolge): Agence Ter Landschaftsarchitekten aus Karlsruhe, GTL Landschaftsarchitekten aus Kassel und Olschewski LandschaftsArchitekten aus Ludwigshafen in Kooperation mit dem Büro Valentien + Valentien Landschaftsarchitekten und Stadtplaner SRL aus München.

Alle Hinweise werden aufgenommen und in einem Auswertungsbericht dokumentiert. Dieser wird den stadträtlichen Gremien zur weiteren Erörterung übergeben. Der Stadtrat und seine Ausschüsse entscheiden im Anschluss daran, welche Vorschläge und Ideen bei der weiterführenden Planung rund um City West verfolgt werden sollen. Wenn das Land dem
zustimmt, wäre dies auch Grundlage dafür, dass die Stadt Ludwigshafen Fördergelder zur weiteren Entwicklung des Gebiets beantragen kann.

Die von den Bürgerinnen und Bürgern in die Öffentlichkeitsbeteiligung eingebrachten Fragen werden von der Agentur Zebralog erfasst und in Auswertungsberichten dokumentiert. Diese werden anschließend den stadträtlichen Gremien zur weiteren Beschlussfassung übergeben.

Auch in Zukunft wird es in diesem für die Stadt Ludwigshafen und die Region wichtigen Infrastruktur- und Stadtentwicklungsprojekt je nach Planungsfortschritt Beteiligungsmöglichkeiten geben. Diese werden öffentlichkeitswirksam bekannt gemacht. Dazu gehören unter anderem die frühzeitige Information der Medien, die Plakatierung in der Stadt und die Ankündigung in städtischen Medien. Sie können sich auch für den Newsletter registrieren. Sie können sich auch für den Newsletter registrieren.

Diese Plattform wird von geschulten Moderatorinnen und Moderatoren der Zebralog GmbH & Co. KG betreut. Während der Online-Diskussion moderiert das Team werktags von 9.00 Uhr bis 21.00 Uhr die eingestellten Beiträge und Kommentare. Fragen und Anregungen technischer oder organisatorischer Art zur Online-Beteiligung nimmt das Team unter „Fragen, Lob & Kritik“ entgegen.
Fachliche Fragen werden von den zuständigen Fachabteilungen der Stadt Ludwigshafen sowie den beteiligten externen Planern beantwortet. Wichtige Informationen und Neuigkeiten zum Projekt werden über einen Newsletter bekannt gegeben.
Weitere Informationen über die Betreiber dieser Plattform finden Sie Impressum.

Grundlagen

Bürgerschaft und Stadtrat haben den Planern und der Verwaltung im Frühjahr 2014 zahlreiche Hinweise und Anregungen mit auf den Weg gegeben. Allein aus der Bürgerbeteiligung gingen knapp 4000 Hinweise und Anmerkungen ein. Die Planer haben vieles davon aufgegriffen, geprüft und Lösungsvorschläge erarbeitet. Bei manchen Anregungen kamen die Planer aus fachlichen Erwägungen zu dem Schluss, dass diese nicht weiter verfolgt werden können. Dies wurde dann auch begründet.
Wesentliche Forderungen an die Planer und Ingenieure waren u.a.:

    Verbesserung des Verkehrsflusses und der Verkehrsqualität bei der langen Stadtstraße für Autos und Lkw
    Verbesserung des Radwegenetzes im Bereich City West
    Bessere Verbindungen für Fußgängerinnen und Fußgänger, besonders beim Überqueren der neuen Straße
    Verbesserung für die Fahrgäste des ÖPNV sind mit zu denken
    Verringerung der Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner
    Verringerung der Zeiten mit massiven Verkehrsbehinderungen
    Schaffung einer Grünachse, Verbesserung bei Entwicklungschancen

Link zum Auswertungsbericht der vergangenen Bürgerbeteiligung
Link zum Beschluss des Stadtrates - der 10-Punkte-Katalog
Link zum Auswertungsbericht 2015

Der Verkehrsfluss und die Verkehrsqualität wurden noch einmal verbessert, die Straßenführung ist einfacher und begreifbarer, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer finden durchgängige Wegeverbindungen vor. Die Rampen werden flacher und daher auch angenehmer für Radfahrerinnen und Radfahrer. Die Zeit der intensiven Beeinträchtigungen während der Bauzeit für den motorisierten Individualverkehr sowie für die Nachbarn wurde um ein halbes Jahr verringert. Die Straßenbahnen nach und von Oppau (Linie 7 und 8) können – bis auf wenige Wochen – während der gesamten Bauzeit fahren. Durch die Neuordnung am Nordbrückenkopf entstehen mehr freie Flächen. Außerdem besteht die Möglichkeit, während der Bauzeit und danach Parkmöglichkeiten zu schaffen. Es entsteht ein neuer oberirdischer ÖPNV-Umsteigepunkt für Straßenbahnen, Busse, Taxis und Fahrräder mit kurzen Wegen im Osten des Rathaus-Centers an Stelle der Straßenbahnhaltestelle im Untergrund.
Die lange Stadtstraße und deren Weiterentwicklung bietet die von der Bürgerschaft sowie durch den Architektenbeirat geforderte Chance, den Gedanken eines Grünzuges vom Willersinn über den Ebertpark und den Friedenspark bis zum Rhein im Sinne der ehemaligen Planung einer Landesgartenschau umzusetzen.
Die Entwicklungsflächen im Gebiet City West können noch einmal besser geordnet werden, es entsteht mehr Platz fürs Wohnen und Arbeiten in der Stadt.

Die Verwaltung hat in Zusammenarbeit mit der Rhein-Neckar-Verkehrs GmbH (rnv) ein Paket an Vorschlägen erarbeitet, wie der ÖPNV während der Bauzeit fahrgastfreundlich organisiert werden kann. Alle Vorschläge werden in der laufenden Bürgerbeteiligung vorgestellt und diskutiert. Sie betreffen sowohl die Straßenbahnen als auch den Busverkehr und sehen zusätzliche Angebote vor. Die ausführlichen Informationen zum ÖPNV finden Sie hier.
Weitere Verbesserungen schlagen die Ingenieure am Nordbrückenkopf vor. Sie betreffen Autofahrerinnen und Autofahrer, Radfahrerinnen und Radfahrer sowie Fußgängerinnen und Fußgänger gleichermaßen. Gleichzeitig bleiben Kosten und Bauzeiten stabil.
Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.
Zudem haben Stadt und Ingenieure ein Verkehrslenkungskonzept erarbeitet für den regionalen und überregionalen Verkehr.
Die ausführlichen Informationen finden Sie hier.

Was ist ein Freiraum?
Freiraum ist ein in den Gebiets- und Bauplanungen (Landschaftsplanung, Landschaftsarchitektur, Städtebau, Architektur) verwendeter Begriff. Er beschreibt alle nicht durch Gebäude bebauten Flächen und umfasst sowohl Gärten, Straßen, Plätze, Parkanlagen und Friedhöfe als auch Gewässer, Wälder und Felder. In diesem allgemeinen Sinn wird der Begriff vielfach noch in der Landespflege und im Naturschutz gebraucht.

Unter Stadtraum versteht der Landschaftsplaner die öffentlichen Räume, die auch durch Bebauung, Verkehrsflächen etc. geprägt sind - im Gegensatz zu Bereichen, welche eher durch Grünstrukturen charakterisiert sind. Ein Stadtraum beschreibt die gesamte Raumwirkung aus Freiraum und Bebauung.
In der Fachliteratur werden fünf Typen beschrieben, die das Erleben und die Orientierung im Stadtraumes ausmachen: Wege, Grenzlinien (wie z.B. Kanten von Gebäuden oder Ränder von Baugebieten etc.), Bereiche (abgrenzbare Abschnitte einer Stadt, auch über Nutzungen, aber räumlich erlebbar), Brennpunkte und Merk- und Wahrzeichen.

Der Verkehrsfluss und die Verkehrsqualität wurden noch einmal verbessert, die Straßenführung ist einfacher und begreifbarer, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer finden durchgängige Wegeverbindungen vor. Die Rampen werden flacher und daher auch angenehmer für Radfahrerinnen und Radfahrer. Die Zeit der intensiven Beeinträchtigungen während der Bauzeit für den motorisierten Individualverkehr sowie für die Nachbarn wurde um ein halbes Jahr verringert. Die Straßenbahnen nach und von Oppau (Linie 7 und 8) können – bis auf wenige Wochen – während der gesamten Bauzeit fahren. Durch die Neuordnung am Nordbrückenkopf entstehen mehr freie Flächen. Außerdem besteht die Möglichkeit, während der Bauzeit und danach Parkmöglichkeiten zu schaffen. Es entsteht ein neuer oberirdischer ÖPNV-Umsteigepunkt für Straßenbahnen, Busse, Taxis und Fahrräder mit kurzen Wegen im Osten des Rathaus-Centers an Stelle der Straßenbahnhaltestelle im Untergrund.
Die lange Stadtstraße und deren Weiterentwicklung bietet die von der Bürgerschaft sowie durch den Architektenbeirat geforderte Chance, den Gedanken eines Grünzuges vom Willersinn über den Ebertpark und den Friedenspark bis zum Rhein im Sinne der ehemaligen Planung einer Landesgartenschau umzusetzen. Die Ausgestaltung der Freiräume und „Trittsteine“ zum Rhein könnte aus Sicht der Verwaltung zu gegebener Zeit in einem Wettbewerbsverfahren näher beleuchtet werden.
Die Entwicklungsflächen im Gebiet City West können noch einmal besser geordnet werden, es entsteht mehr Platz fürs Wohnen und Arbeiten in der der Stadt.

In den zurück liegenden Monaten wurde auch die Entwicklung des Rathaus-Centers näher beleuchtet. Die nun vorliegende weiter entwickelte Planung bietet die Möglichkeit, wegfallende Flächen nahezu eins zu eins an anderer Stelle zu ersetzen. Gerade die Lage der neuen Straßenbahn-Haltestelle und der Wegfall der Straßenbahnrampe auf dem Rathausplatz ergeben weitere räumliche Chancen. Die Erschließung der Parkdecks kann von Osten unverändert und von Westen über zwei neue Spindeln gesichert werden. Die unmittelbare Zuordnung zu Bus- und Stadtbahnhaltestellen entsteht im Osten neu.
Um eine gesicherte Bewertung des Rathaus-Centers vornehmen zu können, wurden darüber hinaus im Herbst 2014 unter Betreuung der WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft Ludwigshafen (W.E.G.) drei Gutachten beauftragt:
Bewertung der Gebäudesubstanz (Sachwertverfahren)
Bewertung der Mietverhältnisse
Bewertung der Situation des Rathaus-Centers insgesamt

Alle drei Gutachten sind zum jetzigen Zeitpunkt in Arbeit, es waren dafür umfassende Erhebungen, Ortsbesichtigungen und Befragungen notwendig. Maßstab ist ein fiktives Planfeststellungsverfahren. Vor Weihnachten 2014 wurden außerdem eine Kanzlei sowie ein Beraterunternehmen zur Entwicklung einer immobilienwirtschaftlichen Strategie hinzugezogen.
Wenn die „weiterentwickelte Stadtstraße“ vom Stadtrat beschlossen ist, können konkrete Konzepte über die Zugänglichkeit während der Bauphase, über Zwischennutzungen und über das endgültige Konzept eines Rathaus-Centers für die Zeit nach 2025 geplant und mit den Eigentümern und Betreibern diskutiert werden. Es handelt sich um Gespräche über Privateigentum, daher wurde über Zwischen- und Teilergebnisse Vertraulichkeit vereinbart.

Stadt- und Grünplanung

Ein städtebaulicher Testentwurf ist ein erster Planungsschritt zur Überprüfung der Nutzung/Bebaubarkeit eines Entwicklungsgebiets.

Auf Basis einer Analyse der grundsätzlichen Rahmenbedingungen wie z.B. fahrtechnische Erschließungsansätze, Lärmquellen und sonstige Restriktionen, Freiraumstrukturen, Ver- und Entsorgungseinrichtungen, wichtige Wegebeziehungen oder angrenzende Nutzungs-/Bebauungsstrukturen wird ein räumliches Konzept entwickelt. Dieses zeigt Planungsgrundsätze auf und ist ein Vorschlag für ein stadträumliches Grundgerüst ohne jedoch den Anspruch zu erheben, dass es die finale Realisierungsvorgabe ist. Aus einem solchen Testentwurf können erste städtebauliche Kennwerte (wie z.B. Bruttogeschossflächen) abgeleitet werden, er vermittelt einen ersten räumlichen Eindruck und dient als Basis für die nachfolgenden vertiefenden Planungsphasen.

Hinter den Lupen verbergen sich einzelne Abschnitte der zukünftigen Stadtstraße, die von den Büros besonders betrachtet, also unter die Lupe genommen wurden. Die Abschnitte und Fragestellungen sind:

Lupe 1: Am Rhein entlang von Süd nach Nord
Wie kann die Rheinpromenade zwischen dem Stadtteil Süd und der Rhein-Galerie Richtung Hemshof und BASF verlängert werden? Wie kann dieser Bereich, in dem es Brachflächen gibt, begrünt werden? Wie kann die Grünplanung mit einer Erweiterung des Stadtumbaugebietes einhergehen?

Lupe 2: Vom Ludwigsplatz an den Rhein
Wie gelangt man vom Ludwigsplatz zur Stadtstraße und zurück? Wie können die Stadtstraße und der Ludwigsplatz zum Rhein unter Berücksichtigung der Eingangssituation der Rhein-Galerie verknüpft werden?

Lupe 3: Von der Prinzregentenstraße zum Rathaus-Center
Wie gelangt man zu Fuß oder mit dem Fahrrad von der Prinzregentenstraße und vom Hemshof zum Rathaus-Center und zurück? Wie könnte der Carl-Wurster-Platz künftig aussehen?

Lupe 4: Vom Europaplatz in die Innenstadt
Wie gelangt man zu Fuß oder mit dem Fahrrad vom Europaplatz in die Innenstadt und zurück? Wie kann die Jaegerstraße künftig aussehen, wenn Grünflächen angelegt und Häuser gebaut werden? Mit Blick auf den Querschnitt der Stadtstraße sollen Vorschläge gemacht werden, wie diese durch Bäume begrünt werden könnte.

Lupe 5: Vom Friedenspark in die Innenstadt
Wie kann der Friedenspark abgerundet und ein neues Wohnen am Park sowie Dienstleistungsstandorte entlang der Stadtstraße ermöglicht werden? Wie kann das „BASF Gleis“ überwunden werden? Wie können Friedenspark, Hemshof und die Innenstadt im Mündungsbereich der Bürgermeister-Grünzweig-Straße mit guter Fuß- und Fahrradwegeanbindung in Richtung Danziger Platz und Berliner Straße klar und sicher miteinander verknüpft werden?

Zu all diesen Fragen wurden von den Büros Ideen entwickelt, um die Gesamtstrategie des neuen, lebenswerten Stadteingangs mit mehreren Trittsteinen bis zum Rhein zu unterstützen.

Grundlage jeder Ideenentwicklung ist die aktuelle Planung der leistungsfähigen Stadtstraße in Verbindung mit einer städtischen Bebauung. Innerhalb dieses Rahmens sollten die Büros bewusst frei denken und Lösungsansätze erarbeiten können.

Insgesamt ergeben sich bei den Entwicklungschancen hohe Potenziale für das Wohnen und Arbeiten in der Stadt. Zudem bietet die neue Ausrichtung des Rathaus-Centers vor dem Hintergrund einer sich zunehmend verändernden Einzelhandelslandschaft Chancen für die Innenstadt. Im Zuge der Stadt- und Grünplanung haben drei Planungsbüros den Auftrag erhalten, innerstädtische Plätze, Quartiere und Verbindungen unter die Lupe zu nehmen. Deren Ergebnisse wird die Stadtverwaltung in einer eigenen Bürgerbeteiligung im Mai 2016 vorstellen.

Bereits in der Vergangenheit war es ein Ziel der Stadtentwicklung, durch Grünflächen eine attraktivere Verbindung zwischen dem Friedenspark und dem Rhein zu schaffen. Mit den Planungen für City West ergibt sich konkret die Möglichkeit, gemeinsam mit der Bürgerschaft diese Ideen zur Grünplanung aufzunehmen, zu diskutieren und umzusetzen. Auch in der derzeit gültigen Flächennutzungsplanung wird eine stärkere Anbindung der Innenstadt an den Rhein und der übergeordneten Freiräume gefordert, da es zu wenig Grünflächen für die im so genannten Stadtumbaugebiet lebenden und arbeitenden Menschen gibt. Mit der Umnutzung des Zollhofhafens und der neuen Rheinpromenade wurden in der Vergangenheit bereits deutliche Verbesserungen verwirklicht. Die nun zu entwickelnde Stadt- und Grünplanung soll zugleich ein erster Schritt zur Fortschreibung des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes sowie einer Anpassung des Stadtumbaugebiets sein. Daher wird die Entwicklung des Grünkonzeptes im Rahmen des Stadtumbaus vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Bei der Entwicklung der Grünkonzeption haben die auf Landschaftsplanung spezialisierten Büros auch die Freiheit, die mit der Stadtstraße einhergehenden städtebaulichen Testentwürfe zu überprüfen und in begründeten Fällen fortzuentwickeln. Die Vorschläge zur Stadt- und Grünplanung werden im Mai 2016 den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und mit ihnen diskutiert. Weitere Informationen finden Sie hier.