Sanierungsgebiet Rheingönheim / Wärmeplan
Ist geplant ein Teil des zur Verfügung stehenden Fördertopfes, für die Wärmeversorgung in Rheinönheim aufzuwenden?
Wer möchte, hat hier bis zum 8. Juli 2025 Gelegenheit, Fragen einzureichen, die von Expert*innen beantwortet werden.
Die Beitragsabgabe im Dialog ist aktuell geschlossen.
Ist geplant ein Teil des zur Verfügung stehenden Fördertopfes, für die Wärmeversorgung in Rheinönheim aufzuwenden?
Vor rund einem Jahr hat die TWL angekündigt, dass sie die Möglichkeit prüft, ob auf der Parkinsel ein kaltes Nahwärmenetz möglich ist, wobei das Trinkwasser aus dem Wasserwerk auf der Parkinsel als Wärmequelle dient. Dazu wurde die Hausbesitzer auf der Parkinsel befragt, aber es fanden meiner Kenntnis nach keine Informationsveranstaltungen für die Betroffenen bzw. die Allgemeinheit statt und es wurden auch keine Ergebnisse veröffentlicht, was bei der Prüfung sich ergeben hat. Wenn andere Projekte der TWL ähnlich kommuniziert und beworben werden und ähnlich lange dauern, dann wird es nichts mit der Klimaneutralität bis 2045 in Ludwigshafen.
Mit der Umstellung der Wärmeversorgung vorwiegend auf Fernwärme, Nahwärme und Wärmepumpen wird es immer schwieriger werden, das existierende Gasnetz (finanziell und technisch) unterhalten zu können. Die letzten Gaskunden zwischen den Jahren 2040 und 2045 werden wohl kaum die dann noch anfallenden Gesamtkosten des Gasnetzes tragen wollen. Vorstellen könnte ich mir eine sukzessive Verkleinerung des Gasnetzes, um die Kosten runterzufahren. Dies bedeutet aber auch, dass man die Bürger und Hausbesitzer darüber informieren muss, damit sie rechtzeitig die richtigen Entscheidung bei der Anschaffung von neuen Heizungen treffen. Wie will man mit dieser Problematik umgehen?
Im Wärmeplan wird geschätzt, dass in den nächsten 20 Jahren rund 23.000 Wärmepumpenheizungen installiert werden müssen. Das bedeutet ca. 1150 pro Jahr. Wieviele Wärmepumpen wurden in den letzten 2 Jahren in Ludwigshafen installiert und groß muss die Steigerung sein, um das Ziel von 23.000 zu erreichen? Plant die TWL neben Beratung in diesem Bereich stärker aktiv zu werden, wie z.B. die MVV, die auch Wärmepumpen-Installationen anbietet?
Ich möchte vorschlagen, dass im Maßnahmenkatalog auch eine Machbarkeitsstudie zu einem Gebäudenetz (d.h. bei weniger als 16 Gebäuden bzw. weniger als 100 Wohneinheiten) aufgenommen wird. Dies betrifft vor allem Gebäude, die außerhalb der Wärmenetze liegen, bzw. Bereich innerhalb eines Wärmenetzes, wo sich auf Grund des geringen Wärmebedarfs (Straße mit Reihenhäusern) der Fernwärmeausbau nicht lohnt.
Haben Sie die Verteilnetze Strom geprüft, könnte der Strombedarf bis 2045 geliefert werden?
Warum wird statt Erdgas die Wasserstoffeinspeisung nicht betrachtet?
Wie ist die für 2045 prognostizierte Verfügbarkeit von Wind- und Solarenergie in den Monaten November bis Februar, in denen der Hauptenergiebedarf für die Wohnungsbeheizung auftritt. Wenn der überwiegende Anteil der Heizungen auf Basis von Wärmepumpen erfolgen soll und von einem Energiebedarf von ca. 1000 GWh Stunden in 2045 ausgegangen wird, von denen > 800 GWh in den Monaten November bis Februar benötigt werden, sind hierzu erhebliche Mengen elektrischer Energie notwendig. Wie werden diese regenerativ bereitgestellt?
Wird der Umbau der Heizung von Gas/ÖL zu einer Fernwärme Heizung auch gefördert?
Wie sehen die Kosten bei Eisspeichern aus?
Wie ist die massive Preissteigerung der Grundgebühr für die Fernwärmekunden zu rechtfertigen, die dazu führt, dass der Preis pro kWh ein mehrfaches des aktuellen Gaspreises ist (für 10 kW Anschlussleistung liegt alleine die Grundgebühr ab August bei fast 2000 €, ohne die ca. 7-8 ct pro kWh Arbeitspreis). Wird hierdurch Fernwärme nicht völlig unattraktiv?
Ich wohne in einem Stadtteil, der nicht für Fernwärme geeignet ist. Wie sieht es mit einer örtlichen Nahwärme-Geothermie-Versorgung aus statt Einzelwärmepumpen?
Laut TWL müssen die Netze ausgebaut werden, was Geld kostet. Was bedeutet dies für den Einzelkunden bei der Stromrechnung?
Guten Tag, wird die Nietzschestraße in Friesenheim an das Fernwärmenetz angeschlossen? Und wenn ja, wo genau ist der Anschluss möglich? Danke
Hallo zusammen, eine Frage zu den Fernwärmeplanungen in Friesenheim (die gezeigten Karten sind nicht sehr deutlich): die Einfamilienhausgegend nahe Ebertpark (zB Schuckertstr, Faberstr, Siemensstr. etc) erscheinen als nicht geeignet für die Weiterentwicklung des Netzausbaus, ist das so richtig und auch final ? Danke und viele Grüße
Guten Tag,
wir wohnen in Edigheim direkt in der Nähe vom Schulzentrum, das bereits vor einigen Jahren an das Fernwärmenetz angeschlossen wurde.
Besteht hier auch die Möglichkeit für die vorwiegend aus Reihenhäusern bestehende Wohngegend an das Fernwärmenetz angeschlossen zu werden? Die Leitungen sind ja bereits vorhanden.
Eine andere Möglichkeit wäre auch Wärme für die ganze Gegend aus dem Rhein zu ziehen. Wie weit sind da die Prüfung der Möglichkeiten?
Was ist aus der Vorstellung einer Insellösung für die Wärmeversorgung Parkinsel geworden?
Man sprach von der Abwärme bei der Wassergewinnung. Nicht alle Bewohner verfügen über einen Neubau, der gut zu dämmen ist. Kann eine Wärmepumpe im Altbau eingesetzt werden und reicht die Stromerzeugung der Stadt aus?
Wäre ein Wasserkraftwerk an der Kammerschleuse für die Stromerzeugung denkbar? Der Luitpoldhafen wird für die Schifffahrt nicht mehr genutzt, also dadurch sinnvoll einsetzbar.