Der nachhaltige Mobilitätsplan für Ludwigshafen SUMP
SUMP
Der nachhaltige Mobilitätsplan für Ludwigshafen
Wie sieht die Mobilität der Zukunft in Ludwigshafen aus? Und welche Rolle spielen dabei die unterschiedlichen Verkehrsarten – vom Fuß- und Radverkehr über die öffentlichen Verkehrsmittel bis zum motorisierten Individualverkehr oder dem Logistikverkehr?
Um diese Fragen zu beantworten, erarbeitet die Stadt derzeit einen nachhaltigen urbanen Mobilitätsplan, dem sogenannte SUMP (die englische Abkürzung für Sustainable Urban Mobility Plan). Ziel ist es, die Mobilität in der Stadt so weiterzuentwickeln, dass sie zuverlässig funktioniert, umweltverträglicher wird und für möglichst viele Menschen gut nutzbar ist. Bei der Erstellung des Mobilitätsplans sind daher neben Fachplaner*innen oder Akteuren aus Politik und Verwaltung auch Bürger*innen eingeladen, sich zu beteiligen. Damit wird sichergestellt, dass der Mobilitätsplan verschiedene Sichtweisen berücksichtigt und zu Ludwigshafen passt. Bürger*innen von Ludwigshafen und Umgebung können sich an drei Zeitpunkten am Mobilitätsplan beteiligen.
Online-Beteiligung im April und Mai
Den Anfang machte eine erste Online-Beteiligung von Mittwoch, 15. April, bis Sonntag, 10. Mai 2026. Unter www.mobilitaetsplan-ludwigshafen.de konnten Interessierte bei einer Umfrage mitmachen. Dabei standen zum Beispiel Fragen im Vordergrund, welche Verkehrsmittel man wie oft benutzt oder welche Themen für eine zukünftige Mobilität wichtig sind. Wer wollte, konnte zusätzlich auf einer interaktiven Karte hinweise eintragen.
Die Ergebnisse der ersten Online-Beteiligung zum nachhaltigen Mobilitätsplan (SUMP) für Ludwigshafen sind auf der Webseite www.mobilitaetsplan-ludwigshafen.de veröffentlicht.
Eine zweite Online-Beteiligung sowie ein Mobilitätsforum vor Ort werden daran anschließend im Herbst angeboten. Auch dann sind wieder alle Interessierten eingeladen, sich über Vorschläge zu konkreten Maßnahmen zu informieren und zu diskutieren. Die Termine werden noch rechtzeitig bekanntgegeben.
Alle Aussagen und Ideen, die im Rahmen der Beteiligung geäußert werden, werden sorgfältig mit Blick auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Die Ergebnisse werden zudem in den politischen Gremien diskutiert und schließlich vom Stadtrat verabschiedet. Vorgesehen ist der Beschluss des strategischen Leitbilds im Herbst 2026 und der Beschluss des Gesamtkonzepts Mitte 2027.