Neuregelung entlastet niemanden

Neuregelung entlastet niemanden

Die SPD Ludwigshafen erklärt auf Ihrer Website: "Mit der neuen Regelung werden insbesondere Familien mit kleinen und mittleren Einkommen entlastet, die keine Sozialleistungen beziehen und bislang häufig überproportional belastet waren."

Sowohl für Betreuung in der Grundschule als auch für den Hort zahlt man in der untersten Einkommensstufe den gleichen Beitrag wie heute. Es gibt keine Einkommensstufe die weniger zählt als heute, sprich es wird niemand entlastet.
Inwiefern kann diese Neuregelung also mit sozialer Gerechtigkeit begründet werden?

#1162 – gefragt von Gast am 3 Gefällt mir

Antwort

Hallo Gast,

aus Sicht der Stadtverwaltung sind die neuen Elternbeiträge sozial gerechter und ausgewogener und entlasten die Familien mit mehreren Kindern. Mit der Neuregelung der Beiträge wird vor allem die Struktur der Einkommensstaffelung angepasst. Ziel ist es, die Gebühren stärker am Einkommen der Familien auszurichten und damit eine insgesamt sozial ausgewogenere Verteilung der Kosten zu erreichen. Der Begriff der „Entlastung“ bezieht sich daher nicht ausschließlich auf eine absolute Senkung der Beiträge in jeder einzelnen Einkommensstufe. Vielmehr geht es darum, eine gerechtere Verteilung der Kosten zu schaffen, bei der die finanzielle Belastung stärker nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gestaffelt wird. 

Ihre Stadtverwaltung

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