Hallo Gast,
die Verkehrsführung im Bereich der A650 und der neuen Hochstraße wurde vor der Umstellung intensiv untersucht. Nach den bisherigen Beobachtungenentstehen die größten Verkehrsprobleme nicht auf der neuen Hochstraße selbst, sondern dort, wo sich mehrere Verkehrsströme vor den Zufahrten und Knotenpunkten miteinander verflechten. Die Leistungsfähigkeit der neuen Hochstraße ist demgegenüber deutlich höher.
Die derzeitige Verkehrsführung ist Teil eines übergeordneten Verkehrskonzepts, das darauf abzielt, die Verkehrsströme im Kernraum zu ordnen undÜberlastungen möglichst zu vermeiden. Nach einer solchen Umstellung benötigt das Verkehrssystem erfahrungsgemäß eine gewisse Zeit, bis sich Verkehrsgewohnheiten angepasst haben und sich die Verkehre neu verteilen.
Die Verkehrslage wird fortlaufend beobachtet. Sollten sich dabei Anpassungsbedarfe ergeben, werden diese geprüft.
Die Verkehrsführung bzw. Spuraufteilung auf der Hochstraße-Süd wurde im Rahmen der Planungen gutachterlich untersucht. In diesem Gutachten wurde die nun realisierte Spuraufteilung empfohlen.Hintergrund für diese Empfehlung (sog. Spuraddition an den jeweiligen Auffahrten mit anschließener Verflechtung und nachfolgender Reduktion auf eine Fahrspur) ist einerseits als Ziel der bessere Abfluss aus der Innenstadt zu Lasten des (Durchgangs-)Verkehrsauf der Hochstraße. Anderseits gab es bei der "alten" Spuraufteilung mit zwei durchgehenden Spuren und Unterordnung der jeweils auffahrenden Kfz an den Auffahrten zahlreiche Unfälle, die durch die jetzige Situation vermieden werden können. Diese neue Spuraufteilungwurde auch vom zuständigen Ortsbeirat unterstützt.
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