B44

B44

im Rahmen der Verkehrssteuerung während der Arbeiten an der Hochstraße Süd möchte ich einige Optimierungen anregen.

Am Pylon (Rampe Pasadenaallee) ist der linke Fahrstreifen bereits asphaltiert und markiert, jedoch durch Baken blockiert. Durch das Freiräumen könnte der Verkehr von der Hochstraße links und der von der Saarlandstraße rechts parallel weiterfließen. Die Zusammenführung erfolgt erst später, was den Reißverschluss flüssiger macht und Rückstaus verhindert.

Zudem frage ich an, ob eine Anpassung der Markierung von der A650 Richtung Pylon geprüft wird. Eine zweispurige Führung der Hauptfahrbahn wäre sinnvoll, da der Verkehr aus der Bruchwiesenstraße sich problemlos per Reißverschluss einordnen kann.

Ebenso regt die Nadelöhr-Situation vor der Konrad-Adenauer-Brücke Fragen auf: Der Verkehr wird dort auf eine Spur verengt, damit die Auffahrt Yorckstraße eine eigene Spur erhält. Da dieser Zulauf jedoch ampelgesteuert und bereits dosiert ist, erzeugt die Verengung unnötigen Stau im Berufsverkehr. Eine durchgehende Zweispurigkeit auf die Brücke würde den Fluss spürbar verbessern.

Gibt es bezüglich dieser Punkte oder weiterer Fahrbahnmarkierungen an der B44 derzeit geplante Anpassungen seitens der Stadt?

Antwort

Hallo Gast,

Hallo Gast,

die Leitwand in Höhe der Auffahrt Saarlandstraße wird in der nächsten Woche entfernt. Sie steht im Zusammenhang mit Arbeiten an der Weißen Hochstraße Richtung Bad Dürkheim. Wir teilen Ihre Einschätzung, dass danach der Verkehr von der Auffahrt Saarlandstraße viel besser auffahren kann.

Die Verkehrsführung im Bereich der A650 und der neuen Hochstraße wurde vor der Umstellung intensiv untersucht. Nach den bisherigen Beobachtungen entstehen die größten Verkehrsprobleme nicht auf der neuen Hochstraße selbst, sondern dort, wo sich mehrere Verkehrsströme vor den Zufahrten und Knotenpunkten miteinander verflechten. Die Leistungsfähigkeit der neuen Hochstraße ist demgegenüber deutlich höher. 

Die derzeitige Verkehrsführung ist Teil eines übergeordneten Verkehrskonzepts, das darauf abzielt, die Verkehrsströme im Kernraum zu ordnen und Überlastungen möglichst zu vermeiden. Nach einer solchen Umstellung benötigt das Verkehrssystem erfahrungsgemäß eine gewisse Zeit, bis sich Verkehrsgewohnheiten angepasst haben und sich die Verkehre neu verteilen. 

Die Verkehrslage wird fortlaufend beobachtet. Sollten sich dabei Anpassungsbedarfe ergeben, werden diese geprüft.

Die Verkehrsführung bzw. Spuraufteilung auf der Hochstraße-Süd wurde im Rahmen der Planungen gutachterlich untersucht. In diesem Gutachten wurde die nun realisierte Spuraufteilung empfohlen. Hintergrund für diese Empfehlung  (sog. Spuraddition an den jeweiligen Auffahrten mit anschließener Verflechtung und nachfolgender Reduktion auf eine Fahrspur) ist einerseits als Ziel der bessere Abfluss aus der Innenstadt zu Lasten des (Durchgangs-)Verkehrs auf der Hochstraße. Anderseits gab es bei der "alten" Spuraufteilung mit zwei durchgehenden Spuren und Unterordnung der jeweils auffahrenden Kfz an den Auffahrten zahlreiche Unfälle, die durch die jetzige Situation vermieden werden können. Diese neue Spuraufteilung wurde auch vom zuständigen Ortsbeirat unterstützt.  

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