Staufrust

Staufrust

Die neue Hochstraße nützt wenig, wenn der Verkehr bereits vor den Zufahrten im Stau steht. Die Leistungsfähigkeit einer Straße bemisst sich nicht am besten Abschnitt, sondern am schwächsten Glied der Kette. Wenn die Engpässe an den Knotenpunkten liegen, dann wurde das Problem lediglich verlagert statt gelöst. Für die Verkehrsteilnehmer ist das Ergebnis derzeit mehr Stau, längere Fahrzeiten und mehr Frust. Der unnötige Lkw-Verkehr verschärft die Situation zusätzlich. Die pauschale Hoffnung auf einen Gewöhnungseffekt ersetzt keine funktionierende Verkehrsplanung.

Antwort

Hallo Gast, 

Ihre Beobachtung ist richtig, dass die Leistungsfähigkeit einer Straße durch die Knotenpunkte festgelegt wird. Ziel des 3-Zonen-Konzeptes ist es, Verkehre um die Kernzone der beiden Städte herumzuleiten. Die Kernzone selbst soll nur von den Menschen befahren werden, die dort wohnen und arbeiten. Daraus ergibt sich, dass die Leistungsfähigkeit der Auffahrten aus der Stadt hoch ist. In diesem Konzept gibt es noch zwei Engpässe an der Auffahrt Saarlandstraße und Yorckstraße, die in den nächsten zwei Wochen behoben werden. Weiterhin wurde das Angebot im ÖPNV deutlich ausgebaut.

Eine Verkehrsplanung, in der die verkehrliche Leistungsfähigkeit einer Rheinquerung durch das vorhandene Straßennetz problemlos aufgefangen werden kann, ist nicht realistisch. Das würde bedeuten, dass das Verkehrsnetz überdimensioniert ist. Das 3-Zonen-Konzept ist gut durchdacht und kann alle Verkehrsbeziehungen sicher und schnell anbieten, jedoch nicht ausschließlich mit dem privaten PKW.

Ihre Stadtverwaltung

Kommentare

Gespeichert von M. Müller am Mi., 12.08.2026 - 12:38

Solange ein Großteil der Verkehrsteilnehmer weiter durch Mannheim durchfährt und nicht um Lu/Ma herum wird sich nichts ändern! Auch wenn die Straßen in Lu fertig sind, bleibt Mannheim das Nadelöhr

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