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Zukunft des Gasnetzes

Zukunft des Gasnetzes

Mit der Umstellung der Wärmeversorgung vorwiegend auf Fernwärme, Nahwärme und Wärmepumpen wird es immer schwieriger werden, das existierende Gasnetz (finanziell und technisch) unterhalten zu können. Die letzten Gaskunden zwischen den Jahren 2040 und 2045 werden wohl kaum die dann noch anfallenden Gesamtkosten des Gasnetzes tragen wollen. Vorstellen könnte ich mir eine sukzessive Verkleinerung des Gasnetzes, um die Kosten runterzufahren. Dies bedeutet aber auch, dass man die Bürger und Hausbesitzer darüber informieren muss, damit sie rechtzeitig die richtigen Entscheidung bei der Anschaffung von neuen Heizungen treffen. Wie will man mit dieser Problematik umgehen?

Antwort

Hallo Gast,

die potenziellen Steigerungen der Gasnetzentgelte sind bei TWL auf dem Radar und werden ebenfalls kritisch gesehen. TWL arbeitet intensiv an einem Gasnetztransformationsplan, um möglichst früh Kunden über mögliche Veränderungen an der Gasversorgung zu informieren.

Grundsätzlich gilt, dass es kein festes Datum für die Silllegung des Gasnetzes gibt. Allerdings wird TWL dort, wo bereits heute oder in Zukunft vertretbare Alternativen zur Verfügung stehen, mit den Kunden ins Gespräch gehen, um ggf. auf den Gasnetzanschluss zu verzichten. Doppelstrukturen, die aus gesamtwirtschaftlicher Sicht wenig Sinn ergeben, sollen möglichst zügig abgebaut oder vermieden werden. Somit sorgen punktuelle Stilllegungen von Gasleitungen zu einer sukzessiven Verkleinerung des Gasnetztes.

Es gibt allerdings regulatorisch nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Gasnetzanschlüsse zu kündigen. Insofern ist TWL auf die Zusammenarbeit mit den Kunden angewiesen, wobei TWL attraktive Angebote machen möchte. 

Ihre TWL

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