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Bauarbeiten an der Hochstraße Nord

Bauhelm mit Aufklebern auf blauem Grund

Bauarbeiten an der Hochstraße Nord

Von 2. bis 16. September 2025 konnten Interessierte hier Fragen zu den Bauarbeiten am Nordbrückenkopf ab Mitte 2026 stellen, die von Fachexpert*innen der Stadtverwaltung beantwortet wurden. Am 11. September fand außerdem eine Online-Sprechstunde statt. Außerdem finden Sie hier alle Informationen und Pläne zu den Bauarbeiten. 

In der Mitte und im Westen nimmt die neue Helmut-Kohl-Allee bereits Gestalt an. Im Anschluss an die Autobahn 650 Richtung Stadtmitte wächst die sogenannte Westbrücke planmäßig über die Gleise der Deutschen Bahn. In der Innenstadt ist auf den ehemaligen Parkplätzen Jaegerstraße und Messplatz zu beobachten, wie Zug um Zug die neue Straße entsteht und wo die Helmut-Kohl-Allee künftig verläuft. 

 

Um den Anschluss an die Kurt-Schumacher-Brücke zu schaffen, starten Mitte 2026 die intensiven Bauarbeiten am Nordbrückenkopf. Diese Bauarbeiten werden die schwierigsten und komplexesten im Rahmen des Gesamtprojektes sein und vier Jahre andauern. 

 

Im Vorfeld haben sich Stadtverwaltung und Bauprojektgesellschaft (BPG) intensiv mit den Bauabläufen auseinandergesetzt und sich auch Gedanken darüber gemacht, wie die Verkehrsflüsse während dieser Zeit geordnet werden. 

 

Informationen und Grafiken zur Verkehrsführung gibt es hier: ludwigshafen-diskutiert-karten.de

Bauhelm mit Aufklebern auf blauem Grund

Fragen zum Nordbrückenkopf

Von 2. bis 16. September 2025 hatten Sie hier die Möglichkeit Fragen zu den Bauarbeiten am Nordbrückenkopf zu stellen. Diese wurden dann von den Fachexpert*innen der Verwaltung beantwortet. 

Online-Sprechstunde

Bauhelm mit Aufklebern auf blauem Grund

Online-Sprechstunde zu den Bauarbeiten am Nordbrückenkopf

Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck, Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt sowie der Beigeordnete Andreas Schwarz und die Fachexpert*innen der Bauprojektgesellschaft Ludwigshafen (BPG) und der Stadtverwaltung informierten am Donnerstag, 11. September, ab 18 Uhr, über die Bauarbeiten am Nordbrückenkopf und beantworteten Fragen.

 

Downloads

Dokumentation Online-Sprechstunde 11. September 2025

2025
Helmut-Kohl-Allee/Stadtstraße
Datei

Präsentation Bauarbeiten am Nordbrückenkopf, Pressegespräch 25. August 2025

2025
City West/ Neues Stadtquartier
Helmut-Kohl-Allee/Stadtstraße
Hochstraße Süd
Mobilität
Stadtentwicklung
Datei

Informationen

Die Bauarbeiten am Nordbrückenkopf im Überblick

Der Nordbrückenkopf verbindet die Hochstraße Nord bzw. die künftige Helmut-Kohl-Allee mit der Kurt-Schumacher-Brücke. Seine Neugestaltung ist das mit Abstand komplexeste Bauvorhaben des Gesamtprojektes.

Im ersten Schritt werden im Frühjahr der sogenannte Würfelbunker sowie die daneben verlaufende Auffahrt auf die Hochstraße Nord abgerissen. Danach erfolgt ab Sommer 2026 die Sperrung des gesamten Nordbrückenkopfes und der Abbruch aller Auf- und Abfahrten sowie der Brücken. Hierbei werden die Bauwerke in einem ersten Schritt in den Rohbauzustand zurückversetzt. Das bedeutet, dass alle Leitplanken und Beschilderungen, aber auch der gesamte Asphalt und die Abdichtung entfernt werden. Weiterhin wird der Stahltrog, durch den die Straßenbahnen auf die Kurt-Schumacher-Brücke fahren, abgerissen. Hierzu ist vorab der Rückbau der Fahrleitungen, der Schienen und sämtlicher Leitungen erforderlich.

Arbeiten im Untergrund: das Tunnelsystem unter der Brücke

Neben den vielen sichtbaren oberirdischen Straßenverbindungen verlaufen im Untergrund des Nordbrückenkopfes zwei aktive und ein stillgelegter Tunnel der Rhein-Neckar-Verkehrsbetriebe (rnv) sowie der BASF-Tunnel der Deutschen Bahn. Der Straßenbahntunnel der Linie 7 von der Haltestelle Rathaus-Center Richtung Oppau bleibt während der Bauzeit vorerst in Betrieb. Der Straßenbahntunnel, der auf die Kurt-Schumacher-Brücke führt, wird abgerissen. Der bereits stillgelegte Ost-West-Tunnel der rnv wird teilweise verfüllt, um die neuen Lasten zu tragen. Da auch der BASF-Tunnel zukünftig deutlich stärker belastet wird, erhält er ein unterirdisches Schutzbauwerk, das die zusätzlichen Lasten aufnimmt. Weiterhin wird an den vorhandenen BASF-Tunnel ein rund 200 Meter langes Überführungsbauwerk angebaut, da die neue Auffahrt der Helmut-Kohl-Allee auf die Kurt-Schumacher-Brücke über das Gleis der Deutschen Bahn hinwegführt.

Bevor die Arbeiten an der neuen Helmut-Kohl-Allee in diesem Bereich losgehen können, müssen alle Arbeiten im Untergrund abgeschlossen sein. Dazu gehört auch vor allem der Bau von zwei neuen Straßenbahntunneln mit einmal rund 200 Metern und einmal rund 280 Metern Länge. Diese werden in offener Bauweise Stück für Stück mit Stahlbetonsegmenten erstellt. Nachdem die beiden neuen Straßenbahntunnel sowie eine neue Haltestelle fertig gestellt wurden, wird die Linie 7 von der alten auf die neue Trasse umgelegt.

Zwei neue Brücken über die Rheinuferstraße

Sobald alle Arbeiten im Untergrund erledigt sind, kann mit dem Bau der endgültigen Trasse der Helmut-Kohl-Allee und der Auffahrt auf die Kurt-Schuhmacher-Brücke begonnen werden. Hierbei werden sowohl das Trogbauwerk für die Straßenbahn als auch zwei neue Brücken über die untere Rheinuferstraße gebaut. Hierfür müssen wieder eine große Anzahl von tiefgründenden Bohrpfählen erstellt werden, auf welchen dann die neuen Widerlager und Pfeiler gründen werden. Damit es während des Baus der Tunnel und Bohrpfähle zu keinen Kollisionen zwischen Verbauten, Baugruben und Bauwerken kommt, werden die jeweiligen Bauphasen akribisch geplant und in 4D-Modellen simuliert. 4D-Modelle geben neben einer räumlichen Abbildung der Situation über und unter der Erde auch die zeitliche Verknüpfung wieder.

Die Fertigstellung des neuen Nordbrückenkopfes ist für Ende 2031 geplant.

Die Helmut-Kohl-Allee: innerstädtische Straße mit über 900 Bäumen

Die Helmut-Kohl-Allee ist eine ebenerdige mehrspurige Straße, wie es sie in vielen anderen Städten gibt, beispielsweise im benachbarten Mannheim. Sie berücksichtigt – ganz anders als die Hochstraße Nord - die Interessen aller Verkehrsteilnehmenden: des Kfz-Verkehrs ebenso wie die der Radfahrer*innen und Fußgänger*innen, für die es eigene sichere Fuß- und Radwege geben wird. Nutzer*innen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) finden zusätzliche Bushaltestellen vor. Auch die Straßenbahnhaltestelle am ehemaligen Rathaus wird neu gebaut.

Die Helmut-Kohl-Allee erhält auf beiden Straßenseiten breite Grünstreifen mit in der Regel zwei Baumreihen. Mehr als 900 Bäume werden dort gepflanzt. Darüber hinaus dienen diese Grünstreifen der Versickerung von Niederschlagswasser. Die Helmut-Kohl-Allee bietet zugleich die Voraussetzung für die Entwicklung des neuen, menschengerechten, ökologisch innovativen Stadtquartiers, das Nord/Hemshof mit Mitte verbinden wird. 

Der Rückbau der Hochstraße Nord und der Bau der Helmut-Kohl-Allee wurden erforderlich, weil die vorhandenen Brückenkonstruktionen aufgrund von Schädigungen, aber auch konstruktiven Planungsmängeln der 1970er Jahre erhebliche Defizite aufweisen. Immer mehr und vor allem immer schwerere Autos und vor allem Lkw haben der Brücke stark zugesetzt. Gutachten haben belegt, dass die Hochstraße Nord nicht wirtschaftlich sanierbar ist. Die Helmut-Kohl-Allee hingegen ist wirtschaftlich und erzeugt, eben weil sie keine Brücke ist, die geringsten zukünftigen Unterhaltungskosten.  Mit ihrem Bau leistet die Stadt Ludwigshafen einen erheblichen Beitrag zur Sicherung und Stärkung der regionalen Infrastruktur. Sie handelt im übergeordneten volkswirtschaftlichen Interesse. Dies erkennen auch das Land Rheinland-Pfalz und Bund ausdrücklich an und beteiligen sich an den Kosten.

Die Helmut-Kohl-Allee: legitimierte Planung und Bürgerbeteiligung

Die Helmut-Kohl-Allee ersetzt die marode Hochstraße Nord. Sie ist eine ebenerdige, mehrspurige innerstädtische Straße – wie es sie auch in vielen anderen Städten gibt. Ihr Bau ist das Ergebnis einer gründlichen, transparenten und belastbaren Planung, die von einer breiten Bürgerbeteiligung begleitet wurde und die durch alle Phasen durch die Entscheidungen der demokratisch legitimierten Gremien wie dem Stadtrat oder dem Bau- und Grundstücksausschuss der Stadt Ludwigshafen gestützt wird.

Bereits 2010 begannen erste Planungen. 2012 wurde dann die Gesamtplanung an ein Ingenieurbüro beauftragt. Die intensive Planung, die verschiedene Varianten betrachtete und sehr unterschiedliche Perspektiven berücksichtigte, wurde sowohl in Form einer formellen, also gesetzlich vorgeschriebenen als auch darüber hinausgehend durch eine frühzeitige, aufsuchende und freiwillige Beteiligung von Bürgerschaft und Öffentlichkeit begleitet. Am 15. August 2023 lag der rechtlich gültige Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben vor. Darin hat der Landesbetrieb Mobilität (LBM) als übergeordnete Aufsichtsbehörde alle Planungen begutachtet und am Ende die Baugenehmigung für die Helmut-Kohl-Allee erteilt. 

Der Landesbetrieb Mobilität bestätigt der Stadtverwaltung Ludwighafen im Planfeststellungsbeschluss eine ausgewogene und solide Planung. Der Planfeststellungsbeschluss stellt die Rechtssicherheit des Vorhabens her. Er ist bindend. Das heißt auch, dass nicht anders gebaut werden darf als geplant. 

Auch heute wird noch an der Detailumsetzung des Planfeststellungsbeschlusses geplant, es werden Ausführungspläne und Ausschreibungen erstellt, bis jedes einzelne Bauteil gebaut wird.

Das neue Stadtquartier

Der Abriss der Hochstraße Nord ist die Voraussetzung für den Bau der Helmut-Kohl-Allee als innerstädtische Straße, wie es sie auch in anderen Städten gibt. Gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut hatte die LCE LU-City Entwicklungs-GmbH (LCE) für die Stadt Ludwigshafen im Vorfeld erste Grundlagen für die Planungen ermittelt und so genannte Quartiersbausteine sowie Querschnittsthemen festgelegt. Neben der Schaffung von zeitgemäßen Wohnangeboten spielen die Themen Kitas und Schulen, Arbeitsplätze und die Erreichbarkeit des neuen Quartiers eine wesentliche Rolle, genauso wie die Gestaltung des öffentlichen Raums mit Grünflächen und Frischluftschneisen. Mit dem neuen Stadtquartier soll eine lebenswerte und zukunftsorientierte städtische Umgebung geschaffen werden, die den Bedürfnissen und Wünschen der Stadtgesellschaft entspricht und gleichzeitig die Anforderungen an eine moderne, soziale, innovative und nachhaltige Stadtentwicklung erfüllt.

Auf Basis der planfestgestellten Straßenplanung und weiterer Voruntersuchungen führte die LCE LU-City Entwicklungs-GmbH in einem nächsten Schritt zwischen September 2024 und Januar 2025 ein städtebauliches und freiraumplanerisches Werkstattverfahren durch, um bereits bestehende Überlegungen im Sinne eines innovativen und resilienten Stadtquartiers weiterzuentwickeln und zu vertiefen.  Begleitet und unterstützt wurde das mehrstufige Werkstattverfahren durch eine kontinuierliche Information der Öffentlichkeit sowie Bürgerbeteiligung. Mit seinen Ideen und Entwürfe ging das Büro von ADEPT (Kopenhagen) als Siegerin aus dem Verfahren hervor. Nach Ansicht der Jury ist es am besten als Grundlage dafür geeignet, die Planung für das neue Stadtquartier entlang der künftigen Helmut-Kohl-Allee voranzutreiben. Mit dieser Empfehlung hatte das Verfahren einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das neue Stadtquartier soll nach den Worten von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck auch die Stadtteile Nord und Mitte miteinander verknüpfen; es verbinde aber auch Generationen, denn Ludwigshafen entwickelt heute Ideen für das Stadtquartier von morgen. 

Der nächste Schritt ist nun die Erarbeitung des Rahmenplans. Dafür bitten Stadtverwaltung und LCE die politischen Gremien um Zustimmung. Im Herbst 2025 nimmt die Planung nun einen weiteren Meilenstein. Im Anschluss daran erfolgt durch das Büro ADEPT die Rahmenplanung. Im Herbst 2026 soll der ausgearbeitete Rahmenplan den städtischen Gremien vorgestellt und abschließend vom Stadtrat beschlossen werden.

Derzeit befasst sich die LCE mit der Vorbereitung für die Rahmenplanung. Konkret aktualisiert sie, in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der Bauprojektgesellschaft mbH (BPG), bestehende planerische Grundlagenermittlungen für die einzelnen Bearbeitungsfelder, führt Gespräche mit Grundstückseigentümern innerhalb des Bearbeitungsgebiets und bereitet ein Öffentlichkeitsbeteiligungsformat speziell für Kinder und Jugendliche vor. 

Was ist ein Rahmenplan?

Die Rahmenplanung bezeichnet ein informelles Planungsinstrument, welches oft genutzt wird, um auf einer größeren Maßstabsebene strategische Aussagen über eine künftige Entwicklung für ein bestimmtes Gebiet zu treffen. Der Prozess findet kooperativ unter Einbezug verschiedener Akteur*innen, insbesondere der Öffentlichkeit statt. Der ausgearbeitete Plan dient dann als Handlungs- und Orientierungsrahmen für spätere formelle Verfahren wie die Bauleitplanung.

Berliner Straße für Radverkehr attraktiver gestaltet / Aufhebung des Radstreifens in der Heinigstraße wird verlängert

Zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit und der Attraktivität für Radfahrer*innen wurde ein Plan für entsprechende Schutzmaßnahmen gegen das illegale Parken in der Berliner Straße bereits weitgehend umgesetzt, die Radverkehrsanlage wird durch eine Pollerreihe vor illegalem Parken geschützt und die Radverkehrsführung durch ergänzende Markierungen verdeutlicht. Zusätzlich wurde die Beschilderung überprüft und wird teilweise noch ergänzt werden. Mit der nun verkehrssicheren alternativen Radwegführung ist es möglich, im nächsten Schritt die Radfahrspur in der Heinigstraße zurückzubauen. 

Zu den Ergebnissen der Untersuchungen betont Bau- und Umweltdezernent Alexander Thewalt: „Für mich war es sehr wichtig, ein gutes Angebot für den Radverkehr anbieten zu können. Die Lösungen in der Berliner Straße zeigen schon eine erste Wirkung. Auch sind viele Ziele in der Innenstadt wie das Carl-Bosch-Gymnasium, „dasHaus“, das Jobcenter, das Hackmuseum und der Pfalzbau jetzt besser mit dem Fahrrad zu erreichen. Perspektivisch wird die Berliner Straße durch die Anbindung an die Pendlerradrouten eine wichtige Bedeutung erlangen, die Verknüpfung der Pendlerradroute von Speyer kommend mit der Pendlerradroute in den Norden soll zum einen über die Berliner Straße erfolgen, zum anderen über eine Verbindung westlich des Gleisfeldes der Deutschen Bahn. Weiterhin kann über die Berliner Straße das Baufeld der Helmut-Kohl-Allee im Bereich des Europaplatzes über die gesamte Bauzeit gut gequert werden.“

Heinigstraße: Langfristige Lösung umsetzen
Der Radstreifen in der Heinigstraße zwischen Sumgaitallee und Kaiser-Wilhelm-Straße wird bis zum Ende der Bauarbeiten für die Helmut-Kohl-Allee aufgehoben. Die Maßnahme dient dazu, die aktuell angespannte Verkehrslage im Zuge der Bauarbeiten entlang der Hochstraße Nord (B 44) und der anderen Baustellen im Verkehrsraum nördlich der Hochstraße Nord zu verbessern.

Die ursprüngliche Planung sah eine temporäre Aufhebung in Abhängigkeit vom Bauablauf an der Hochstraße Süd vor, der Radweg in der Heinigstraße sollte demnach mit dem Ende der Bauarbeiten in der Lorientallee wieder eingerichtet werden. Jedoch ist es mit Blick auf die Kosten und aus Gründen einer möglichst einheitlichen Verkehrsführung während der gesamten Baustellenzeit nicht sinnvoll, den Radstreifen in der Heinigstraße ab Oktober 2025 wieder herzustellen, um ihn dann im Sommer 2026 mit Beginn der Arbeiten am nördlichen Brückenkopf der Kurt-Schumacher-Brücke (B44) erneut zurückzunehmen. Die Arbeiten im Bereich dieses Brückenkopfs bedingen einen stärkeren Fokus auf die Leistungsfähigkeit der Heinigstraße auch für hierher umgeleiteten Kfz-Verkehr. Daher hat sich die Stadt unter Beachtung der Arbeiten der Bauprojektgesellschaft Ludwigshafen (BPG) dazu entschlossen, die Maßnahme zu verlängern.

Die Ampeln Heinigstraße/Sumgaitallee als auch die Fußgängerampel an der Benckiserstraße sind bereits sehr gut gesteuert. Der zweite Fahrstreifen auf der Westseite der Heinigstraße wird zudem einen deutlichen Effekt auf den Verkehrsfluss haben. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, den Verkehr vor dem Hintergrund der Luftbelastungen in der Heinigstraße fließend zu halten. Das kann zudem unterstützend durch das Umweltsensitive Verkehrsmanagement (UVM) erreicht werden, welches im Hintergrund Luftqualität und Verkehrsdaten überwacht und bei Bedarf behutsam regelnd in den Verkehr eingreift.

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