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Fahren stadtauswärts Richtung B9 Norden, wie

Fahren stadtauswärts Richtung B9 Norden, wie

Schon heute sind die quasi 2 einzigen Möglichkeiten für den motorisierten Individualverkehr nach Norden abzubiegen an ihrer Grenze (Karl-Müller Straße) oder wurde künstlich verengt (Ruthenstrasse) oder sind faktisch kaum nutzbar (Langgartenstrasse). Also wie kommen die Stadtteile Hemshof, Friesenheim und Oppau raus Richtung Norden und wie wird mit der Sternstrasse umgegangen die ja, 3 Zonen Konzept hin oder her, die einzige Zubringerstrasse ist.
Ich hoffe doch sehr dass man den Fernradweg (Pendlerradroute) nicht so umsetzt und aus der Ruthenstrasse eine Fahrradstrasse macht (zumal die Fahhradzählstellen in der Brunckstrasse eine eindeutige Sprache sprechen was die Anzahl angeht) Dann kolabiert ein Teil von Oppau, Hemshof und Friesenheim ganz sicher.

Antwort

Hallo Gast,

es ist zutreffend, dass die genannten Straßen insbesondere in der morgendlichen Hauptverkehrszeit an der Grenze der Leistungsfähigkeit liegen. Außerhalb dieser Spitzenzeit sind dort jedoch weitgehend noch entsprechende Reserven vorhanden. Während der Bauzeit am Brückenkopf ist es Ziel, gegenüber der heutigen Belastung eine weitere Verkehrszunahme auf den genannten Straßen zu vermeiden. Zu diesem Zweck sollen die Möglichkeiten des Umweltsensitiven Verkehrsmanagement (UVM) genutzt werden, um bei Bedarf die zufließenden Verkehrsmengen an den Stadteingängen zu dosieren. Beispielsweise sei hier die Sternstraße genannt, wo an der Kreuzung mit der Oggersheimer Straße durch eine längere Rotphase für den Verkehr aus Richtung A650 bzw. Umgehungsstraße die Zahl der Richtung Sternstraße fahrenden Kfz begrenzt wird. Rückstauungen verlagern sich somit auf den außerstädtischen Bereich und der Verkehrsfluss im Stadtgebiet selbst kann aufrecht erhalten werden.

Für die Trassenführung des Pendlerradweges wurde bisher nur eine Machbarkeitsstudie erstellt, die eine Führung über die Ruthenstraße vorsieht. Eine Führung über die  Brunckstraße wurde zwar ebenfalls in Erwägung gezogen, jedoch bisher verworfen, da die Radverkehrsanlagen entlang der Brunckstraße für eine Pendlerradroute unterdimensioniert und nicht erweiterbar sind. Die noch anstehenden Entwurfsplanungen für diese Pendlerradroute werden zeigen, wie die Führung der Pendlerradroute letztendlich erfolgen wird und welche Maßnahmen umgesetzt werden

Ihre Stadtverwaltung
 

Kommentare

Gespeichert von H aus F am So., 14.09.2025 - 21:03

Als Rad- (und Auto)fahrer halte ich eine Führung der Pendlerradroute durch die Ruthenstraße für sehr wichtig, um eine direkte Verbindung zur Leuschnerstraße und damit ins Zentrum zur Berliner Straße zu schaffen.

Die Brunckstraße/Rheinallee ist als Ergänzungsast für Ziele am Rhein wie die BASF und zu den Brücken sinnvoll, aber tatsächlich schwer zu erweitern. Bzw. ist dies leider auch in der Planung der Helmut-Kohl-Allee nicht vorgesehen (siehe z.B. nur gemeinsamer Fuß-und Radweg Richtung Norden unter der Kurt-Schumacher-Brücke).

Statt der Ruthenstraße könnte ich mir für Autofahrer das Einrichten einer Linksabbiege-Möglichkeit von der Sternstraße gut vorstellen.

An der Karl-Müller-Straße habe ich (zumindest nach 8:30 und ohne ausrückernde Feuerwehr) noch nie einen nennenswerten Stau beobachtet.

Aber bis die Pendlerradroute nach Worms umgesetzt ist, wird vermutlich die Helmut-Kohl-Allee auch schon fertig sein.

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